itch.io sagt, es habe „ein paar Terabyte“ KI-generierten Materials entfernt und führe Maßnahmen ein, um Massen-Uploads minderwertiger Spiele und Assets einzudämmen. Der Indie-Spiele-Store erklärte, dass Uploads, die er als Spam einstuft, aus dem Index genommen werden. Außerdem sollen Filter für Angaben zum Einsatz generativer KI in weiteren Bereichen der Website erscheinen, darunter in den Suchergebnissen.
Die Ankündigung folgt auf einen starken Anstieg neuer Spieleseiten. Itch.io hatte zuvor erklärt, die Zahl der täglich erstellten Seiten habe sich innerhalb von zwei Monaten von 3.000 auf 6.000 verdoppelt. Zugleich gab es Berichte darüber, dass Nutzer jeweils Dutzende KI-generierte Spiele veröffentlichten.
Die Plattform verbietet KI-generierte Inhalte nicht grundsätzlich. Ihre Nutzungsbedingungen erlauben den Einsatz von KI, wenn dieser klar offengelegt wird und einen erheblichen Mehrwert für das Spielerlebnis bietet. Wiederholte Uploads sind hingegen regelwidrig. Der neue Suchfilter soll es Nutzern ermöglichen, Spiele auszuschließen, bei denen der Einsatz generativer KI angegeben wird.
In einem Beitrag in sozialen Medien argumentierte Itch.io, dass die Möglichkeit, große Mengen schlecht optimierter, KI-generierter Modelle hochzuladen, nicht bedeute, dass dies angemessen sei. Die Plattform erklärt, sie gehe entschiedener gegen Spam vor, statt KI-Inhalte vollständig zu verbieten.
Quellen: GameSpot.