Nexus Mods hat Offenlegungspflichten für KI-generierte und KI-unterstützte Inhalte eingeführt, sich jedoch gegen ein generelles Verbot solcher Mods entschieden. Creators müssen nun angeben, ob ihre Arbeit größtenteils mit KI erstellt, hauptsächlich von Menschen mit etwas KI-Unterstützung angefertigt oder ohne KI erstellt wurde. Die Offenlegung gilt auch für Werbematerialien.
Bei Mods mit der Kennzeichnung „KI-unterstützt“ müssen die Autorinnen und Autoren öffentlich erklären, wo und wie die Technologie eingesetzt wurde. Nexus zufolge werden die Kennzeichnungen gut sichtbar neben den übrigen Tags angezeigt. Die Richtlinie gilt für alle Mods auf der Website, auch für Projekte, die vor der Ankündigung hochgeladen wurden.
Für neue Uploads gelten die Regeln ab sofort. Für bestehende Mods gilt eine Übergangsfrist von 60 Tagen, die am 3. November 2026 begann und am 2. Januar 2027 endet. Nexus-Eigentümer Victor Folmann sagte, die Plattform bevorzuge transparente Offenlegungen gegenüber einem vollständigen Verbot. Ein Verbot würde KI nicht aus dem Modding verdrängen, könne Creators aber davon abhalten, ihren Einsatz offenzulegen, argumentierte er.
Nexus erklärt außerdem, Mods weder zum Trainieren von KI zu verwenden noch sie zu diesem Zweck an Dritte zu verkaufen. Neue Berechtigungen ermöglichen es Autorinnen und Autoren festzulegen, ob andere ihre Werke für KI-Zwecke oder zum Training verwenden dürfen. Die Standardeinstellung lautet „Frag mich“.
Die Plattform räumt ein, dass einige Creators ihren KI-Einsatz möglicherweise nicht offenlegen werden. Sie erklärt, dass die Richtlinie durch Moderationsstandards und Konsequenzen bei Verstößen durchgesetzt wird.
Quellen: PC Gamer.
