itch.io hat den Filter für die Offenlegung generativer KI auf weitere Bereiche seiner Website ausgeweitet, darunter die Suchergebnisse. Nutzer können die Option „keine KI“ aktivieren, um Spiele auszublenden, bei denen der Einsatz generativer KI zu irgendeinem Zeitpunkt der Entwicklung offengelegt wurde. Der Store verlangt von Entwicklern, anzugeben, ob sie KI verwendet haben, und zu beschreiben, wie sie in die Produktion eingebunden war.

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der immer mehr Spiele ganz oder teilweise mit KI-Tools erstellt werden. Anders als Itch.io bietet Steam keinen Filter, mit dem sich KI-generierte Spiele ausschließen lassen, obwohl Nutzer eine solche Option gefordert haben. Dem Artikel zufolge waren beim jüngsten Steam Next Fest zahlreiche Klone sowie Spiele mit KI-generiertem Code, Grafiken und Audio zu sehen.

Itch.io hat außerdem Inhalte entfernt, die der Store als KI-Spam bezeichnet. Als ein Nutzer fragte, wie der Store akzeptable Spiele von verbotenen Inhalten unterscheidet, verwies das offizielle Konto auf die Regeln. Darin wird Spam als Spiele definiert, die größtenteils von Algorithmen oder KI und mit nur geringer menschlicher Beteiligung erstellt wurden, als zufällig generierte Spiele ohne sinnvolles Design sowie als Reihen nahezu identischer Klone mit lediglich geringfügigen Änderungen.

Der Store erklärte, er habe einige Terabytes an KI-generiertem Material gelöscht. Die Möglichkeit, große Mengen schlecht optimierter KI-Modelle hochzuladen, bedeute nicht, dass Nutzer dies tun sollten. Einige Nutzer haben ein vollständiges Verbot von KI-Inhalten gefordert. Dem Artikel zufolge könnte dies jedoch die Zahl neuer Veröffentlichungen erheblich verringern, während sich die Technologie in den Studios ausbreitet.

Steam hatte Wochen zuvor erklärt, keinen ähnlichen Filter hinzufügen zu wollen. Der Store begründete dies damit, dass er nicht als Gatekeeper auftreten und Entwickler nicht dazu verpflichten wolle, auf KI-Tools zu verzichten.

Quellen: Vandal.