Die siebte Folge von VisionQuest, „Immolation“, rückt Paul Bettany ins Rampenlicht, nachdem James Spaders Ultron die Serie bisher weitgehend dominiert hat. Die Folge gibt Bettany mehrere Rollen zu spielen und macht dies laut der Rezension zu seiner bisher stärksten Leistung in der Serie.

Sie beginnt mit einem Rückblick in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, in dem Phineas Horton vorgestellt wird, gespielt von Bettany. Anschließend richtet sich die Geschichte nach innen: White Vision setzt sich mit Gefühlen und Erinnerungen auseinander, die er seit seinem Erwachen auf einem Operationstisch bei S.W.O.R.D. unterdrückt hat.

Visions Reise durch seinen eigenen Geist wird als verstörende Schleife durch vertraute Flure dargestellt, wobei jede Rückkehr das Gefühl des Grauens verstärkt. Außerdem lässt die Folge Bettanys White Vision dem klassischen Vision aus der Zeit vor den Ereignissen von Infinity War gegenübertreten. So prallen zwei Versionen der Figur aufeinander.

Auf seiner psychologischen Reise begegnet White Vision den digitalisierten Überresten von Horton und Hortons Schöpfung J.I.M. Die Rezension lobt Bettanys Fähigkeit, die verschiedenen Rollen durch ihre Art und ihren Tonfall voneinander abzugrenzen, ebenso wie seine Darstellung von White Vision, der endlich Gefühle zum Ausdruck bringt, die er zurückgehalten hat.

Die übrigen Handlungsstränge der Folge sind weniger ausgearbeitet. Die parallele Geschichte um Ultron und Jocasta bekommt nicht genug Raum, um eine vergleichbare Wirkung zu erzielen, während die Ereignisse in Paladins Versteck für zusätzliche Spannung sorgen, aber gegenüber Visions Reise zweitrangig bleiben.

„Immolation“ endet mit der Enthüllung von Paladins Wohltäter, bei dem es sich weder um Horton noch um J.I.M. handelt. Stattdessen scheint die Figur eine menschliche Version von Ultron zu sein, womit eine Frage für das Serienfinale aufgeworfen wird.

Quellen: IGN.