The Legend of Zelda: Ocarina of Time kehrt in einem Remake für Nintendo Switch 2 zurück, das sich eng an das gefeierte Original von 1998 hält und zugleich Technik und Steuerung auffrischt. Die Rezension beschreibt es als werkgetreue Aktualisierung, die den Reiz des Abenteuers bewahrt, statt sein Kerndesign zu verändern.

Ocarina of Time erschien ursprünglich für Nintendo 64 und war der erste 3D-Ableger der Zelda-Reihe. Die Geschichte begleitet Link auf seiner Reise durch Hyrule, wo er Prinzessin Zelda dabei helfen soll, Ganondorf aufzuhalten. Die Zeit spielt sowohl in der Handlung als auch im Gameplay eine wichtige Rolle. Das Remake behält die Geschichte, die auf einem zentralen Knotenpunkt basierende Struktur von Hyrule und die weitgehend unveränderten Dungeons bei.

Am deutlichsten fallen die Neuerungen daran auf, wie das Spiel aussieht und sich spielt. Das Remake verbessert Grafik, Beleuchtung, Animationen und Kamera und verfeinert zugleich Bewegung und Zielen. Über ein schnelleres Menü sind Gegenstände außerdem leichter zugänglich. Link kann auf Knopfdruck springen, und zum Zielen können Spieler auch Bewegungssteuerung verwenden. Diese Änderungen machen Navigation und Kämpfe komfortabler, können manche Abschnitte aber auch leichter wirken lassen als im Original.

Als Beispiel nennt die Rezension den Wassertempel: Er bleibt ein anspruchsvolles Gebiet, das sorgfältige Erkundung verlangt, ist dank der Verbesserungen bei Grafik und Steuerung aber leichter zu bewältigen. Das Remake fügt keine künstlichen Hindernisse hinzu und verlängert das Spiel nicht. Stattdessen bewahrt es die ursprüngliche Struktur und Herausforderung und passt das Spiel zugleich an moderne Steuerungsmethoden an.

Durch die modernisierte Präsentation wirkt Hyrule außerdem detailreicher. Die Beleuchtung hebt die Unterschiede zwischen den Regionen und zwischen Links Kindheit und Jugend hervor. Der Soundtrack bleibt ein zentraler Bestandteil des Erlebnisses, während die Sprachausgabe in wichtigen Zwischensequenzen für zusätzliche dramatische Wirkung sorgt. Laut Rezension stehen Optionen für brasilianisches Portugiesisch bei Sprachausgabe, Benutzeroberfläche und Text zur Verfügung.

Das Remake wird nicht als eine Neuerfindung dargestellt, die mit dem ursprünglichen Sprung in die dritte Dimension vergleichbar wäre. Stattdessen bietet es eine moderne Möglichkeit, einen Klassiker erneut zu erleben: Erkundung, Rätsel und Geschichte bleiben erhalten, während sich das Spiel heute zugänglicher spielen lässt.

Quellen: Eurogamer Portugal.