The Legend of Zelda: Ocarina of Time bleibt im neuen Remake von Nintendo ein packendes Abenteuer, wie ein Test der Switch-2-Version zeigt. Die Geschichte und die wichtigsten Ereignisse sind weitgehend unverändert geblieben, doch überarbeitete Grafik und Verbesserungen bei der Steuerung machen den Klassiker zugänglicher, ohne dass sein Entdeckergeist verloren geht.
Das Remake behält die vertraute Reise durch Hyrule bei, einschließlich Links Reisen zwischen verschiedenen Zeitaltern und seiner Suche nach einem Weg, Ganon zu besiegen. Laut dem Test ist die Welt nach wie vor in Abschnitte unterteilt, die geladen werden, während man sich zwischen ihnen bewegt. Außerdem sind Lösungswege, die für die ursprüngliche Nintendo-64-Version verfasst wurden, für die Dungeons weiterhin nützlich.
Die auffälligste Neuerung ist die Präsentation. Die festen Kameraperspektiven wurden durch moderne Bewegungs- und Kamerasteuerung ersetzt, wodurch Orte wie Hyrule-Stadt ein offeneres Gefühl vermitteln. Einige Schauplätze profitieren besonders von der neuen Optik: Der Wassertempel wird als Jugendstilpalast beschrieben, während der Waldtempel seinen unheimlichen Charakter als von Bäumen durchwachsenes Anwesen bewahrt. Der Test merkt außerdem an, dass einige Gebiete weniger unverwechselbar nach Zelda aussehen und manche visuelle Details des Originals einen Teil ihres Charakters eingebüßt haben.
Änderungen an der Steuerung sorgen dafür, dass das Abenteuer schneller vorankommt. Link hat eine eigene Sprungtaste, während sich verwendbare Gegenstände über ein Schnellmenü wechseln lassen und Ausrüstung wie Stiefel über die Richtungstasten gewechselt werden kann. Diese Anpassungen sind besonders im Wassertempel hilfreich, wo man häufig den Wasserstand verändert und die Ausrüstung wechselt. Wenn man nicht ständig ins Hauptmenü zurückkehren muss, können sich die Rätsel des Dungeons flüssiger entfalten.
Dem Tester fielen außerdem kleinere Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit auf, darunter eine größere Geldbörse von Beginn an. Zudem vermutete er, dass einige Rückwege und Hinweise angepasst worden waren. Viele dieser Änderungen waren jedoch subtil und ließen sich nur schwer von unvollkommenen Erinnerungen an das Original unterscheiden.
Wer nach fast drei Jahrzehnten zu Ocarina of Time zurückkehrt, erlebt die Themen Zeit und Erwachsenwerden zudem mit größerem Gewicht. Der zentrale Wechsel des Spiels zwischen dem kindlichen und dem erwachsenen Link und die dadurch hervorgerufenen Veränderungen an vertrauten Orten wirken bei einem erneuten Durchlauf anders. Der Tester verbindet Schauplätze und Musik mit Erinnerungen, die er mit Freunden und Familie teilt, und beschreibt das Remake als Möglichkeit, sowohl das Spiel als auch die Menschen wieder aufzusuchen, die es damals erlebt haben.
Der Test kommt zu dem Schluss, dass das Remake Neueinsteigern einen eindrucksvollen Einstieg in Ocarina of Time bietet, während das Abenteuer für zurückkehrende Spieler wieder frisch wirken kann. Nintendo stellte für den Test ein Exemplar des Spiels zur Verfügung.
Quellen: Eurogamer.